Tumoren des Harntraktes

PROF. DR. CHRISTIAN WÜLFING
Asklepiosklinik Altona

Tumoren des Harntraktes

Behandlung wird immer schonender

Prof. Dr. Christian Wülfing (rechts) bei einer Nierenteilresektion „durchs Schlüsselloch“ in der Asklepios Klinik Altona
Prof. Dr. Christian Wülfing (rechts) bei einer Nierenteilresektion „durchs Schlüsselloch“ in der Asklepios Klinik Altona

Operative Eingriffe bei Blasen-, Nieren-, Prostata- und Hodenkrebs gehören für die fünf urologischen Abteilungen des Asklepios Tumorzentrums Hamburg zum Alltag. Neben den großen Urologien in den Asklepios Kliniken Altona, Barmbek und Harburg gehören auch die Abteilungen in St. Georg und im Westklinikum dazu. „Wir verfügen an allen Standorten über echte Kapazitäten, die diese häufigen Tumoren in großer Zahl operieren“, erklärt Prof. Dr. Christian Wülfing, Chefarzt der Urologie in der Asklepios Klinik Altona. „Darüber hinaus decken wir als Gruppe das gesamte Spektrum der Uro-Onkologie ab, ergänzen uns bei selteneren Krebserkrankungen und komplizierten Eingriffen wie der Rekonstruktion einer entfernten Harnblase aus Abschnitten des Dünndarms. Außerdem bieten wir routinemäßig eine Zweitmeinung an, indem wir die Befunde auch von einem Kollegen aus einem anderen Haus beurteilen lassen.“

Hohe Expertise bei Blasen- und Nierenkrebs
Insgesamt operieren die Urologen des Tumorzentrums deutlich mehr Tumoren des Harntraktes als die anderen Kliniken der Stadt, berichtet Prof. Wülfing: „Am häufigsten behandeln wir Nieren- und Blasenkarzinome.“ So kämen pro Jahr mehr als 1.500 Krebsoperationen an der Harnblase zusammen, viele davon endoskopisch durch die Harnröhre, einige aber auch mit Totalentfernung und Rekonstruktion einer neuen Blase. Diese aufwändigen Operationen werden vor allem in den drei großen Kliniken in Altona, Barmbek und Harburg durchgeführt. Zu den herausragenden Schwerpunkten des Tumorzentrums gehöre aber auch die organerhaltende Operation von Nierentumoren, so Prof. Wülfing: „Wir engagieren uns bereits seit langem für die organerhaltende Behandlung. Durch diesen Erfahrungsschatz ist die Rate des Organerhalts bei uns deutlich höher als im Durchschnitt“. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass Patienten nach organerhaltenden Operationen der Niere seltener unter schweren Gefäßerkrankungen wie Schlaganfällen leiden als nach der kompletten Entfernung des erkrankten Organs. Auch das habe dazu geführt, dass die organerhaltende Operation heute trotz des deutlich höheren Aufwands und der erforderlichen großen Erfahrung immer häufiger angestrebt wird, so Prof. Wülfing.

Neue Medikamente gegen den Krebs
Neben den Operationen führt Prof. Wülfings Abteilung auch Chemotherapien durch und bildet Mediziner auf dem Gebiet der medikamentösen Tumortherapie aus. Zudem könnten Patienten in Altona auch an klinischen Studien im Bereich der urologischen Tumormedizin teilnehmen, berichtet Prof. Wülfing. Dazu gehöre der Einsatz neuer Medikamente im Rahmen internationaler Zulassungsstudien. Derzeit liefen zum Beispiel mehrere Studien mit sogenannten Immun-Checkpoint- Inhibitoren. Diese Wirkstoffe sollen der körpereigenen Abwehr helfen, gegen Krebszellen vorzugehen, zum Beispiel bei Blasen oder Nierenkrebs. „In weiteren Studien untersuchen wir neuartige Substanzen zur Behandlung des Prostatakarzinoms“, ergänzt Prof. Wülfing: „Wir sind froh, dass wir durch die Studien Teil eines internationalen Netzwerks sind und den Patienten hier ganz moderne Therapien anbieten können, die noch nicht allgemein zugelassen sind.“

Immer öfter werden urologische Krebserkrankungen heute schonend per Bauchspiegelung operiert – in Altona bei Bedarf auch mit Hilfe des OP-Roboters da Vinci
Immer öfter werden urologische Krebserkrankungen heute schonend per Bauchspiegelung operiert – in Altona bei Bedarf auch mit Hilfe des OP-Roboters da Vinci

Immer öfter werden urologische Krebserkrankungen heute schonend per Bauchspiegelung operiert – in Altona bei Bedarf auch mit Hilfe des OP-Roboters da Vinci

Hodentumoren im Fokus
Einen besonderen Schwerpunkt innerhalb des Tumorzentrums Hamburg bildet das in Altona kürzlich gegründete „Asklepios Hodentumorzentrum West“, das sich unter dem Vorsitz des Hodentumorexperten Prof. Dr. Klaus-Peter Dieckmann auf die fachübergreifende Diagnostik, Behandlung inklusive Chemotherapie und Bestrahlung sowie die Erforschung von Hodenkrebserkrankungen spezialisiert hat.

ASKLEPIOS TUMORZENTRUM HAMBURG
Prof. Dr. Christian Wülfing
Urologie

Asklepios Klinik Altona
Paul-Ehrlich-Straße 1
22763 Hamburg
Tel.: (040) 18 18-81-16 61
Fax: (040) 18 18 81-49 10
www.asklepios.com/hamburg/altona/experten/urologie/

Onkologische Schwerpunkte
Nierentumoren
Blasentumoren
Hodentumoren
Prostatatumoren
Rekonstruktive Urologie (Harnblasenersatz)

Prof. Dr. Christian Wülfing, Chefarzt der Urologie in der Asklepios Klinik Altona
Prof. Dr. Christian Wülfing, Chefarzt der
Urologie in der Asklepios Klinik Altona

Auszug Anzeige aus dem Hamburger Ärztemagazin, erschienen am 14.09.2017

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