Hautkrebs und Hautlymphome

PROF. DR. CHRISTIAN SANDER
Asklepios Klinik St. Georg

In guten Händen

Hautkrebs und Hautlymphome

Leitet die Eduard-Arning-Klinik für Dermatologie und Allergologie der Asklepios Klinik St. Georg: Prof. Dr. Christian Sander
Leitet die Eduard-Arning-Klinik für Dermatologie und Allergologie der Asklepios Klinik St. Georg: Prof. Dr. Christian Sander

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Der Weiße Hautkrebs ist die Krebsart Nummer eins – in Deutschland erkranken schätzungsweise jährlich etwa 200.000 Menschen. Seltenere Formen sind der Schwarze Hautkrebs, der für Laien oft nur schwer von einem harmlosen Muttermal zu unterscheiden ist, und das Hautlymphom (kutanes Lymphom). Hier entsteht die Erkrankung durch eine Ansammlung veränderter, unkontrolliert wachsender Lymphzellen, eines bestimmten Typs weißer Blutabwehrzellen in der Haut. „Beim weißen Hautkrebs gibt es zwei Formen, das Basalzellkarzinom und das Stachelzellkarzinom“, erklärt Prof. Dr. Christian Sander, Chefarzt der Eduard-Arning-Klinik für Dermatologie und Allergologie der Asklepios Klinik St. Georg. Beide Karzinome sind an den Stellen der Haut zu finden, die der Sonne ausgesetzt sind. Dabei wächst das Basalzellkarzinom in das umliegende Gewebe hinein, bildet aber keine Tochtergeschwülste.

Die zweite Form, das Stachelzellkarzinom, kann hingegen Metastasen bilden und tödlich sein. „Bei beiden Tumoren, falls nicht rechtzeitig therapiert, ist die Art, wie ich den Tumor entferne, entscheidend“, erklärt Prof. Sander. „Denn das bösartige Gewebe muss komplett entfernt werden. Während der Operation (OP) kann ich jedoch den Umfang des Tumors nicht exakt sehen, könnte ihn also etwa in die Tiefe verschieben.“ Um sicherzustellen, dass alle Krebszellen entfernt wurden, wird das entnommene Gewebe unter dem Mikroskop untersucht.

Nur wenn sich daraus keine Hinweise auf im Körper verbliebene Turmorzellen ergeben, wird die OP-Wunde am nächsten Tag endgültig verschlossen. „Wir nennen das mikroskopisch kontrollierte Chirurgie. So senken wir auch die Häufigkeit der Rückfälle – Rezidive – praktisch auf Null.“ Der bösartigste aller Hauttumoren ist der Schwarze Hautkrebs, das Melanom, der ebenfalls ab einem bestimmten Stadium Metastasen bildet. Die volle Tumortherapie besteht darin, den Tumor mit einem Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe und zugleich auch den Wächter-Lymphknoten zu entfernen. Und bei Hautlymphomen setzen die Spezialisten in St. Georg die Lichttherapie (PUVA, UVB311, UVA) oder die extrakorporale Photopherese ein, eine UVA-Bestrahlung des Bluts. „Jedoch ist die Histologische Diagnostik sehr kompliziert“, sagt Prof. Sander. „Sie brauchen sehr viel Erfahrung für die feingewebliche Untersuchung, die Histopathologie”.

„Das bösartige Gewebe kann oft nur mit Hilfe der mikroskopisch kontrollierten Chirurgie komplett entfernt werden.“

Durch die langjährige Arbeit von Prof. Sander am Nationalen Krebs-Institut der USA und die Teilnahme an Therapiestudien haben Patienten Zugang zu den modernsten Behandlungsverfahren – etwa zu neuen medikamentösen Tumortherapien mit Immunpräperaten. „Wir haben alles an Bord, was wir brauchen – von der Diagnose mit Auf lichtmikroskopie, über die Abklärung mittels CT, MRT, PET-CT über die OP mit Unterstützung der Chirurgen bei Metastasen bis zur modernen Immuntherapie. So können wir in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen wie der Strahlentherapie, Chirurgie, Hals-Nasen- Ohren-Heilkunde oder Neurochirurgie für jeden unserer Patienten ein individuelles Behandlungskonzept entwickeln.“

ASKLEPIOS TUMORZENTRUM HAMBURG
Prof. Dr. Christian Sander
Eduard-Arning-Klinik für Dermatologie und Allergologie

Asklepios Klinik St. Georg
Lohmühlenstr. 5
20099 Hamburg
Tel.: (040) 18 18-85 22 91
www.asklepios.com/hamburg/sankt-georg/

Schwerpunkte
Lymphome
Operative Therapie aller Hauttumoren (Schwarzer und Weißer Hautkrebs) inklusive aller plastischer Deckungsverfahren
Sentinel lymphnode dissection (Wächterlymphknotenuntersuchung)

Auszug Anzeige aus dem Hamburger Ärztemagazin, erschienen am 14.09.2017

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