Gynäkologische Tumorchirurgie

PROF. DR. CHRISTHARDT KÖHLER
Asklepios Klinik Altona

Gynäkologische Tumorchirurgie

Komplexe Eingriffe auch durchs Schlüsselloch und mit dem Roboter

Prof. Dr. Christhardt Köhler gehört zu den erfahrensten Spezialisten für minimalinvasive Operationen in der gynäkologischen Onkologie
Prof. Dr. Christhardt Köhler gehört zu den erfahrensten Spezialisten für minimalinvasive Operationen in der gynäkologischen Onkologie

Operationen zur Entfernung gynäkologischer Tumoren wie etwa Gebärmutterhals- oder Gebärmutterkörperkrebs sind anspruchs-voll und erfordern viel Erfahrung – vor allem, wenn sie möglichst schonend, minimalinvasiv, durchgeführt werden sollen. Mit Prof. Dr. Christhardt Köhler verfügt die Asklepios Klinik Altona über einen international renommierten Spezialisten auf diesem Gebiet. Er stammt aus der Schule von Prof. Dr. Achim Schneider, der in Jena und an der Charité endoskopische Operationen federführend in die gynäkologische Onkologie einführte. Über die in dieser Zeit gewonnenen Erfahrungen hinaus entwickelte Prof. Köhler eigene Operationstechniken, die seinen Patientinnen heute zugute kommen.

Schwangerschaft nach Gebärmutterhalskrebs
Gynäko-onkologische Operationen sollen heute individualisiert erfolgen und dabei sowohl dem onkologischen Befund als auch den Intentionen des Patienten möglichst Rechnung tragen. So lässt sich zum Beispiel mit einem kombiniert laparoskopisch- vaginalen Eingriff ein früh entdeckter Gebärmutterhalskrebs so entfernen, dass eine spätere Schwangerschaft möglich bleibt. Das Verfahren gilt bis zu einer Tumorgröße unter zwei cm als onkologisch sicher, erläutert Prof. Köhler. Im Einzelfall könne es auf dringenden Wunsch der Patientin auch bei etwas größeren Tumoren angewendet werden.

In diesem Fall müsse die Patientin aber mit einem erhöhten Rezidivrisiko rechnen. Da bei der Operation der verbliebene Gebärmutterhals mit einer sogenannten permanenten Cerclage umschlossen wird, muss das Kind per Kaiserschnitt entbunden werden. Zwei von drei Patientinnen, die das möchten, werden nach der Operation auch schwanger. Das sei ein sehr gutes Ergebnis. „Die Operation selbst ist anspruchsvoll, deshalb hat sie sich nur in wenigen Zentren weltweit etabliert“, betont Prof. Köhler. International wurden in den vergangenen 25 Jahren rund 3000 Patientinnen operiert, davon mehr als 400 in Jena, Berlin und Hamburg. Prof. Köhlers Expertise hat sich herumgesprochen: Mit speziellen Problemen wie einer ausgedehnten Endometriose kommen Patientinnen aus ganz Hamburg nach Altona, Krebspatientinnen sogar aus ganz Deutschland. Viele werden aus anderen Kliniken mit der Frage geschickt, ob eine fruchtbarkeitserhaltende Operation möglich ist. Solche Anfragen kommen inzwischen auch aus dem Ausland.

Offen oder endoskopisch operieren?
Es gibt nach wie vor onkologische Befunde, die offen chirurgisch operiert werden müssen, wie zum Beispiel ein fortgeschrittener Eierstockkrebs. Solche Eingriffe werden in Prof.Köhlers Klinik ebenfalls mit internationaler Expertise durchgeführt. Im Einzelfall kann auch ein frühes Stadium eines Ovarialkarzinoms minimalinvasiv operiert werden. Die Laparoskopie (Bauchspiegelung) kann auch sehr hilfreich sein bei der Entscheidung, ob es für die Patientin sinnvoller wäre, vorher eine Chemotherapie durchzuführen. Für die Auswahl der richtigen Therapie ist oft entscheidend, ob Lymphknoten im Beckenbereich und an der Hauptschlagader von Krebs befallen sind. Prof. Köhler entnimmt diese Lymphknoten per Bauchspiegelung für die feingewebliche Untersuchung: „In diesem Jahr haben wir die 2500ste Operation seit 1994 durchgeführt: das ist sicher die weltweit größte Serie.“

Roboterassistierte Operationen
In speziellen Fällen setzen Prof. Köhler und sein Team den Operationsroboter da Vinci der Asklepios Klinik Altona ein. Ziel ist dabei, auch in anatomisch komplizierten Bereichen möglichst schonend zu operieren, wo die herkömmliche Laparoskopie an ihre Grenzen stößt. „Wir haben heute gute Möglichkeiten, den Patientinnen mit einer gynäkologisch-onkologischen Erkrankung individuell gerecht zu werden und damit auf ihre persönlichen Situationen und Wünsche sowie Begleiterkrankungen einzugehen. Das ist das Spannende und Herausfordernde heutzutage: keine 08/15-Behandlung, sondern eine, die optimal auf die Patientin und mit ihr abgestimmt ist.“

ASKLEPIOS TUMORZENTRUM HAMBURG
Prof. Dr. Christhardt Köhler
Spezielle operative und
onkologische Gynäkologie

Asklepios Klinik Altona
Paul-Ehrlich-Straße 1
22763 Hamburg
Tel.: (040) 18 18-81 16 41
Fax: (040) 18 18-71 16 41
www.asklepios.com/hamburg/
altona/experten/gynaekologie-spez

Schwerpunkte
Gynäkologische Tumorchirurgie
Laparoskopische Operationen
Endometriose
Rezidivchirurgie (interdisziplinär)

Auszug Anzeige aus dem Hamburger Ärztemagazin, erschienen am 14.09.2017

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