Krank durch Stress

PROF. DR. DR. STEPHAN AHRENS
Fachzentrum für Stressmedizin und Psychotherapie

Krank durch Stress – Frühzeitig Hilfe suchen

Prof. Dr. Dr. Stephan Ahrens
Prof. Dr. Dr. Stephan Ahrens

Dass Stress auf Dauer krank macht, ist allgemein bekannt – und wohl jeder hat schon einmal selbst die Erfahrung gemacht, dass es ihm nicht gut geht, wenn die Last des Alltags zu sehr drückt. Und doch werde der Einfluss von Stress auf die Gesundheit oft unterschätzt und viel zu lange nicht ernstgenommen, berichtet Prof. Dr. Dr. Stephan Ahrens. Der Experte für Psychosomatische Medizin hat sich mit seinen Fachzentren auf die Behandlung stressbedingter Erkrankungen spezialisiert.

Mit mittlerweile 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern decken sie das gesamte Spektrum der Stressmedizin ab, von der Tiefenpsychologie über Entspannungstechniken bis zur Verhaltenstherapie. Zu den Spezialitäten der Fachzentren gehört die Körpertherapie mit Elementen wie Shiatsu, Feldenkrais, besonderen Übungen und Berührungen. „Entscheidend ist, dass wir damit emotionale Reaktionen auslösen“, erläutert Ahrens den besonderen Effekt: „Das funktioniert damit direkter als mit herkömmlichen Therapien, die zunächst den Kopf ansprechen.“

„Das Thema Stress rückt immer mehr in den Fokus, da sehr viele Menschen betroffen sind“, berichtet Ahrens. Bestimmte Gruppen litten besonders häufig unter stressbedingten Erkrankungen, nicht nur überforderte Manager, sondern auch Lehrer, Soldaten und im Alltag überlastete Hausfrauen. „Die goldene Regel ist, möglichst früh Hilfe zu suchen! Je früher die Betroffenen zu uns kommen, desto besser können wir sie behandeln“, rät Ahrens. Leider hätten viele Menschen lange das Gefühl, sie seien nicht leistungsfähig genug, und schämten sich deswegen, statt dazu zu stehen und sich möglichst schnell Hilfe zu holen.

Jeder solle deshalb darauf achten, ob er Symptome von Stress verspürt. Die können individuell ganz unterschiedlich aussehen: Bei vielen Menschen verursacht Stress Kopfschmerzen, bei anderen Magen-Darm-Beschwerden oder andere funktionelle Störungen des Körpers. Ein hoher Blutdruck kann ebenfalls durch Stress gefördert werden und zu schweren Folgeerkrankungen führen. Aber auch stressbedingte Angststörungen oder depressive Einbrüche können den Alltag sehr belasten. Nach einem Gespräch mit dem Patienten und bestimmten Tests empfehlen die Spezialisten der Fachzentren die passende Behandlung. „Wir müssen zunächst herausfinden, worin der Stresseffekt besteht und wo die Ursache für den Stress liegt“, erklärt Ahrens.

Je früher die Betroffenen zu uns kommen, desto besser können wir sie behandeln.

Prof. Dr. Dr. Stephan Ahrens im Interview
Prof. Dr. Dr. Stephan Ahrens im Interview

„Es gibt Menschen, die eher auf berufliche oder eher auf häusliche Belastung reagieren, das ist individuell ganz unterschiedlich.“ Manchmal genüge eine Beratung, ein vorbeugendes Coaching oder eine kurze Therapie. Aber vor allem bei medizinisch relevanten Symptomen könnten auch Behandlungen mit Psychotherapie in der Tagesklinik oder eine stationäre Behandlung angezeigt sein. Generell dürfe die Therapie nicht zu lange dauern, damit die Patienten bald wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können, betont Ahrens: „Wir müssen dafür sorgen, dass sie schnellstmöglich wieder arbeitsfähig sind, und haben deshalb sehr effektive Konzepte entwickelt, die kurzfristig greifen.“

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