Mikroinvasive Chirurgie im Auge

PRIV.-DOZ. DR. ULRICH SCHAUDIG

Asklepios Klinik Barmbek

Mikroinvasive Chirurgie im Auge

Augenoperationen unter dem Mikroskop

PD Dr. Ulrich Schaudig im Augen-OP der Asklepios Klinik Barmbek
PD Dr. Ulrich Schaudig im Augen-OP der Asklepios Klinik Barmbek

Der Gedanke, im Auge operiert zu werden, ist für die allermeisten Patienten zunächst eine erschreckende Vorstellung – das lässt schon das geflügelte Wort „Das kann aber ins Auge gehen“ erkennen. Doch so schlimm, wie sich das anhört, ist es heute gar nicht mehr, kann Priv.-Doz. Dr. Ulrich Schaudig, Chefarzt der Augenheilkunde in der Asklepios Klinik Barmbek, seine Patienten beruhigen: „Die Augenheilkunde hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht.

Die bereits winzigen Instrumente wurden weiter verfeinert, die Operationsverfahren immer schonender und erfolgreicher.“ Das mache sich bereits bei der am häufigsten in Deutschland durchgeführten Operation, dem Einsatz einer Kunstlinse zur Behandlung des Grauen Stars (Katarakt), bemerkbar: „Hier wurde die Präzision der Linsenimplantation ebenso weiterentwickelt wie die Kunstlinsen selbst, so dass die operierten Patienten immer besser sehen können.“

Mini-Stents gegen Grünen Star
Noch deutlicher sind die Fortschritte bei der Therapie des Grünen Stars, also des Glaukoms: „Mittlerweile setzen wir Stentimplantate unter dem OP-Mikroskop in das beim Glaukom nicht mehr funktionierende Abflussgewebe des Auges ein.“ Die winzigen Röhrchen aus Metall, Kunststoff oder Gelatine lassen das gestaute Kammerwasser wieder ungehindert abfließen, der Augeninnendruck sinkt und der Sehnerv ist  gerettet. Diese mikro-invasive Operation führe weniger zu Vernarbungen und sei daher erheblich sicherer als die herkömmlichen Verfahren, erläutert Schaudig. „Damit haben lange etablierte und vor mehr als hundert Jahren eingeführte Operationsverfahren erstmals ernsthafte Konkurrenz bekommen. Der Eingriff ist schonender, das Ergebnis zumindest genauso erfolgreich.“

Moderne Augenoperationen sind nur unter dem Mikroskop durchführbar
Moderne Augenoperationen sind nur unter dem Mikroskop durchführbar

Die höhere Sicherheit sei ein starkes Argument für den Einsatz der neuen Technik, auch wenn es noch keine Langzeiterfahrungen gibt. Auch für Patienten mit einer Netzhautablösung oder Veränderungen auf der Netzhautoberfläche gibt es heute schonendere Verfahren als früher. „Die Instrumente in der Glaskörperchirurgie werden immer kleiner, die Techniken immer ausgefeilter“, so Schaudig.

„Wo wir früher die Bindehaut eröffnen und Schnitte in die äußere Haut des Auges, die Lederhaut, machen mussten, können wir nun mit ganz feinen Instrumenten direkt durch die Bindehaut im Glaskörper operieren. Solche mikrochirurgischen Eingriffe sind zwar für den Chirurgen anspruchsvoller, aber für den Patienten sehr viel schonender.“

Kombinierte Operationen
Durch die mikroinvasiven Techniken werde das Auge so wenig belastet, dass sogar kombinierte Operationen von Grauem und Grünem Star oder auch von Linsen- und Glaskörpereingriffen möglich sind, berichtet Schaudig: „Die Operationsschritte lassen sich heute viel einfacher kombinieren, so dass wir den vielen Patienten, die unter mehreren Augenkrankheiten gleichzeitig leiden, besser helfen können.“

Priv.-Doz. Dr. Ulrich Schaudig
Augenklinik
Asklepios Klinik Barmbek
Rübenkamp 220
22291 Hamburg
Tel.: (040) 18 18-82 28 31
Fax: (040) 18 18-82 28 39
www.asklepios.com/hamburg/barmbek/experten/augenklinik

Schwerpunkte
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Anzeige aus dem Hamburger Ärztemagazin, erschienen am 24.11.2016

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