Der Siegeszug der Mini-Endoskope

PROF. DR. CHRISTIAN WÜLFING

Asklepios Klinik Altona

Der Siegeszug der Mini-Endoskope

Schonendere Verfahren in der Urologie

Prof. Dr. Christian Wülfing in einem der Endoalpha- Operationssäle
Prof. Dr. Christian Wülfing in einem der Endoalpha-Operationssäle

Ein einziger Eingriff, und die quälenden Nierensteine sind verschwunden – möglich macht das die endoskopische Lasertherapie: „Wir fahren mit ultradünnen Endoskopen durch die Blase und die Harnleiter bis in die Niere und zertrümmern dort die Steine mit dem Laser. Dann ziehen wir das Instrument wieder heraus, und der Patient ist steinfrei“, erklärt Prof. Dr. Christian Wülfing, Chefarzt der Urologie in der Asklepios Klinik Altona, das Verfahren: „Seitdem wir diesen Laser haben, setzen wir die bisher zur Zertrümmerung von Nierensteinen gebräuchliche Stoßwelle fast gar nicht mehr ein.“

Früher mussten Ärzte und Patienten hoffen, dass nach der Stoßwellentherapie alle Bruchstücke herauskamen und nichts steckenblieb, die Patienten mussten Folgetermine, Nachuntersuchungen und Röntgenaufnahmen über sich ergehen lassen. „All das erübrigt sich mit dem Laser“, so Wülfing. „Heute genügt ein Eingriff unter Vollnarkose von 30-60 Minuten, danach ist alles erledigt. Nach ein oder zwei Tagen gehen die Patienten nach Hause und sind auch gleich wieder arbeitsfähig.“

Modernste Technik im Endoalpha
Für die endoskopischen Operationen steht den Urologen der Asklepios Klinik Altona ein vollintegrierter High-Tech-Endoskopie-Operationssaal zur Verfügung, der Endoalpha. Über eine solche Komplettausstattung mit vernetzten Hochleistungsoptiken und –monitoren sowie winzigen HD-Minikameras an der Spitze extrem dünner Endoskope verfügen nur wenige urologische Abteilungen in Deutschland, berichtet Wülfing: „Damit können wir unseren Patienten einen besonders hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandard bieten.“ Neben der Lasertherapie von Nierensteinen führen die Altonaer Urologen in einem zweiten Endoalpha-Saal auch schonende Tumoroperationen und aufwändige Spiegelungen der Harnwege durch.

Durch den Harnleiter werden Mini-Endoskope bis ins Nierenbecken geschoben
Durch den Harnleiter werden Mini-Endoskope bis ins Nierenbecken geschoben

Mini-Laserfasern zertrümmern Nierensteine im Körper
Mini-Laserfasern zertrümmern Nierensteine im Körper

Auch die Krebstherapie profitiert
Die umfassende Behandlung von Krebserkrankungen der Harnblase, der Niere, der Hoden und der Prostata ist ein weiterer Schwerpunkt von Wülfing und seinem zehnköpfigen Ärzteteam: „Wir bieten hier in Altona das gesamte Therapiespektrum aus einer Hand – von der Operation bis zur Chemotherapie.“ Diese nahtlose Betreuung habe für die Patienten viele Vorteile, so Wülfing. Dank der modernen Technik würden zudem auch die Krebsoperationen immer schonender. „Während man z. B. bei Nierenkrebs früher die betroffene Niere komplett entfernte, operieren wir heute möglichst organerhaltend, da Menschen mit nur einer Niere häufiger Herzinfarkte oder Schlaganfälle erleiden“, erläutert Wülfing. „Das gelingt uns inzwischen in 75 Prozent der Fälle.“

Prof. Dr. Christian Wülfing
Abteilung für Urologie
Asklepios Klinik Altona
Paul-Ehrlich-Straße 1
22763 Hamburg
Tel.: (040) 18 18-81 16 61
Fax: (040) 18 18-81 49 10
www.asklepios.com/hamburg/altona/experten/urologie

Schwerpunkte
Schwerverletztenversorgung (regionales Traumazentrum)
Endourologie
Minimalinvasive Urologie
Urogynäkologie
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Anzeige aus dem Hamburger Ärztemagazin, erschienen am 24.11.2016

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