Wo neue Nasen und Ohren entstehen

PROF. DR. THOMAS GRUNDMANN
Asklepios Klinik Altona

Wo neue Nasen und Ohren entstehen

Rekonstruktive, Plastische und Ästhetische Chirurgie im Kopf-Hals-Bereich

Prof. Dr. Thomas Grundmann ist Chefarzt der Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie in der Asklepios Klinik Altona
Prof. Dr. Thomas Grundmann ist Chefarzt der Abteilung für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie in der Asklepios Klinik Altona

Nach Tumoroperationen oder Unfällen bleiben oft Gewebsdefekte und Funktionsstörungen im Kehlkopf-, Schlund- oder Zungenbereich zurück, die die Patienten extrem belasten. Form und Funktion der Nase, der Halsorgane oder der Ohren aus körpereigenem Gewebe wiederherzustellen, ist die Domäne von Prof. Dr. Thomas Grundmann und seinem Team in der Asklepios Klinik Altona: „Wir rekonstruieren zum Beispiel eine halbe Zunge oder einen fehlenden Kehlkopf, damit der Patient wieder sprechen kann. Auch Teile der Schlundwand lassen sich rekonstruieren, ebenso Defekte im Gesicht wie eine fehlende Nase.

Gelähmte Stimmbänder werden mit einem Schrittmacher wieder zum Leben erweckt.“ Die Möglichkeiten der plastischen Chirurgie hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert, berichtet Grundmann, und sie würden immer öfter auch auf Wunsch und eigene Kosten des Patienten zur Verschönerung eingesetzt: „Im plastisch-ästhetischen Bereich bieten wir auch kosmetische Operationen an Nase oder Ohren an – mit dem Background, der Erfahrung und der Sicherheit einer großen Klinik.“

Dass kosmetische Operationen in einem großen Klinikum keine bedeutende wirtschaftliche Rolle spielen, sei dabei ein großer Vorteil. Häufig kämen Patienten wegen einer Funktionseinschränkung in die Klinik, hätten aber auch ein Problem mit dem äußeren Erscheinungsbild, so Grundmann: „Dann besprechen wir zunächst den funktionellen Bereich, die erschwerte Nasenatmung zum Beispiel oder chronische Entzündungen. Nicht selten möchten die Patienten bei der Gelegenheit dann aber auch einen Höcker oder eine schiefe Nase korrigieren lassen.“ Während die Wiederherstellung der Körperfunktion eine Leistung der Krankenkasse ist, müssen die Patienten die zusätzlichen Maßnahmen zur Verschönerung aber selbst bezahlen. Vor ästhetischen Operationen wird das Ergebnis im Vorfeld am Computer simuliert.

Die Nase soll individuell bleiben und den Patienten in seiner Persönlichkeit unterstützen.“

Eine genaue Planung vor der OP durch Morphometrie der äußeren und Endoskopie der inneren Nase sichert optimale Ergebnisse
Eine genaue Planung vor der OP durch Morphometrie der äußeren und Endoskopie der inneren Nase sichert optimale Ergebnisse
Eine genaue Planung vor der OP durch Morphometrie der äußeren und Endoskopie der inneren Nase sichert optimale Ergebnisse

Durch dieses „Morphing“ können die Patienten besser beurteilen, welche Nasenform zu ihrem Gesicht passt und welche nicht. Selten wollten Patienten eine komplett neue Nase, so Grundmann: „Das größte Lob für uns als Operateure ist, wenn nach der Operation die besten Freundinnen der Patienten sagen, sie sähen super aus, aber sie wüssten nicht, woran es liegt.“ Der zweite Schwerpunkt seiner Abteilung sei die Rekonstruktion und Korrektur der Ohren, berichtet Grundmann: „Wir legen Ohren an, korrigieren Schneckenohren, ersetzen fehlende Ohrmuscheln und Ohrmuschelteile. Die Rekonstruktion von Ohrmuschel, Gehörgang und Mittelohr mit Rippenknorpel ist sehr aufwändig und erfordert viel Erfahrung. Wir schnitzen – nach dem Vorbild der gesunden Seite – eine Ohrmuschel aus Rippenknorpel, legen im nächsten Schritt den Gehörgang an und stellen die Hörfunktion wieder her. Das ist das Highlight in der rekonstruktiven Ohrmuschelchirurgie.“

Prof. Dr. Thomas Grundmann
Asklepios Klinik Altona
Abteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,
Kopf- und Halschirurgie

Paul-Ehrlich-Straße 1
22763 Hamburg
Tel.: (040) 18 18-81 17 41
Fax: (040) 18 18-81 49 14
www.asklepios.com/hamburg/altona/experten/hno

Leistungen
Tumorerkrankungen im Kopf und Halsbereich
Funktionelle und kosmetische Nasenchirurgie

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Private Krankenversicherungen
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Auszug Anzeige aus dem Hamburger Ärztemagazin, erschienen am 29.05.2017

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