Vergrößerte Prostata

PROF. DR. MARK SCHRADER

HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Vergrößerte Prostata

Erstmals nur kleiner Piks statt OP

Prof. Schrader wendet das neue Verfahren Rezum zur schonenden Verkleinerung der Prostata an
Prof. Schrader wendet das neue Verfahren Rezum zur schonenden Verkleinerung der Prostata an

Männerleiden Nummer eins: gutartige Prostatavergrößerung. Früher oder später ist jeder Mann davon betroffen. Die Prostata wird so groß, dass sie das Wasserlassen erschwert. „Das Wasserlassen dauert dann sehr viel länger, und die Harnblase entleert sich nicht vollständig“, erklärt der Urologe Prof. Dr. Mark Schrader. Nur noch kleine Mengen können die Engstelle passieren – der Strahl wird immer schwächer. Ein Stau kann sich bis zu den Nieren ausbreiten.

„Patienten berichten, dass ihre Blase nach dem Wasserlassen nicht ganz entleert ist und sie innerhalb von zwei Stunden ein zweites Mal zum Wasserlassen gehen müssen“, sagt der Chefarzt der Klinik für Urologie und Leiter des Prostatazentrums des HELIOS Klinikums Berlin-Buch weiter. Bislang gab es neben der medikamentösen Therapie nur die Möglichkeit einer Operation mittels Laser oder Elektroschlinge.

Eine feine Nadelspitze gibt den Wasserdampf frei
Eine feine Nadelspitze gibt den Wasserdampf frei

Das neue Verfahren kommt ohne OP und somit ohne die Gefahr von Ejakulationsstörung aus.

Mit Hilfe des Rezum-Verfahrens wird die Prostata mit 2-3 ml heißem Wasserdampf von innen aufgeheizt
Mit Hilfe des Rezum-Verfahrens wird die Prostata mit 2-3 ml heißem Wasserdampf von innen aufgeheizt

Doch beide Verfahren haben Nebenwirkungen. So müssen Patienten ihre Medikamente zeitlebens einnehmen und können dann unter Blutdruckabfall oder einer Depression leiden. Und beim operativen Eingriff wird ein Teil der Prostata mit Hilfe einer Elektroschlinge oder dem Laser operativ entfernt. Hier besteht die Gefahr einer Ejakulationsstörung, der sogenannten retrograden Ejakulation.

In Berlin-Buch kommt daher ein neues Verfahren zum Einsatz, das ohne medikamentöse Behandlung und ohne OP auskommt: Rezum. Es arbeitet ausschließlich mit Wärme. „Das neue Verfahren können wir nun in Abhängigkeit der Beschwerden als gute Alternative einsetzen“, beschreibt Prof. Schrader, der es aktuell als Einziger in Berlin und als einer von ganz wenigen in Deutschland einsetzt. Mit 2-3 ml heißem Wasserdampf wird die Prostata von innen aufgeheizt. Das so zerstörte Gewebe vernarbt und wird vom Körper abgebaut. Die Prostata verkleinert sich. „Wir benötigen dafür lediglich ein kleines Einstichloch – fast vergleichbar wie bei einer Spritze. Der Bereich des Einstiches wird örtlich betäubt.“

Bereits nach 3 Monaten stellt sich eine erhebliche Verkleinerung der Prostata ein
Bereits nach 3 Monaten stellt sich eine erhebliche Verkleinerung der Prostata ein
Bereits nach 3 Monaten stellt sich eine erhebliche Verkleinerung der Prostata ein

HELIOS Klinikum
Berlin-Buch

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Tel.: (030) 9401-52500,
info@zm-hodentumor.de

Auszug Anzeige aus dem Berliner Ärztemagazin, erschienen am 09.12.2016

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