Moderne Koloskopie bietet Panorama-Sichtfeld

DR. MICHAEL R. MROSS

Gastroenterologische Spezialpraxis

Moderne Koloskopie bietet Panorama-Sichtfeld

Neue Möglichkeiten in der Darmkrebsvorsorge

An dem Bildschirm erläutert Dr. Mross, wie es zu dem nahezu verdoppelten Sichtfeld kommt
An dem Bildschirm erläutert Dr. Mross, wie es zu dem nahezu verdoppelten Sichtfeld kommt

Die Koloskopie (Darmspiegelung) gilt seit rund 20 Jahren als Goldstandard in der Darmkrebsvorsorge. Männern und Frauen ab dem Alter von 55 Jahren wird empfohlen, in regelmäßigen Abständen eine Koloskopie durchführen zu lassen. Mit Hilfe einer Lichtquelle und einer Kamera, die vorne an einem dünnen, flexiblen Schlauch befestigt sind, kann der Arzt den Darm ausleuchten und mögliche Vorstufen von Krebs, sogenannte Polypen oder Adenome, erkennen und im besten Fall gleich entfernen.

Doch Koloskopie ist nicht gleich Koloskopie – der Unterschied ist etwa vergleichbar mit dem zwischen einer Kerze und einer 60-Watt-Glühlampe: „Herkömmliche Endoskopie- Geräte verfügen über eine Kamera, die das Blickfeld nach vorne ausleuchtet. Das bietet dem Arzt ein eingeschränktes Sichtfeld von maximal 170°. Unser Darm besteht aber auch aus diversen Falten und Einbuchtungen. Neuere Studien belegen, dass die herkömmliche Koloskopie Krebsvorstufen mit einem Risiko von rund 30 Prozent übersieht. Wir dagegen arbeiten mit einem sogenannten Fuse®-Gerät (Full Spectrum Endoscopy®), das über eine frontale und zwei seitliche Kameras plus Lichtquellen verfügt und damit ein Panorama-Sichtfeld von 330° eröffnet. So wird vor allem hinter den Darmfalten und –windungen ein viel größerer Bereich ausgeleuchtet – deutlich weniger Krebsvorstufen werden übersehen“, erläutert Dr. Michael R. Mroß.

Auf dem 55 Zoll großen HD-Monitor können Patienten die Koloskopie live verfolgen
Auf dem 55 Zoll großen HD-Monitor können Patienten die Koloskopie live verfolgen

In seiner Privatpraxis in der Ansbacher Straße befindet sich das einzige Fuse®-Gerät in ganz Berlin-Brandenburg. „Besonders beeindruckend für die Patienten ist die Live-Übertragung auf einen 55 Zoll großen Ultra-HD-Bildschirm. Deutschlandweit werden bisher nur drei dieser Geräte eingesetzt.“ Dr. Mroß hat die Spezialpraxis für Gastroenterologie vor eineinhalb Jahren von Prof. Dr. Lothar Witzel übernommen. Neben der Full Spectrum Endoscopy® ist er auch auf die Kapselendoskopie spezialisiert.

„Mit diesem bildgebenden Verfahren kann ich die Schleimhäute des Dünndarms untersuchen, die einer endoskopischen Untersuchung nicht zugänglich sind. Dabei schluckt der Patient eine Minikamera in einer Kapsel, die vier Bilder pro Sekunde an einen tragbaren Rekorder sendet. Die Bilder werden von dem Rekorder auf einen Rechner übertragen und können so analysiert werden”, erklärt der Gastroenterologe.

Als Mitglied im Kompetenzzentrum für chronisch entzündliche Darmerkrankungen behandelt Dr. Mroß auch viele Morbus-Crohnund Colitis-Ulcerosa-Patienten und ist einer der wenigen Ärzte, die mit der sogenannten Biologika-Therapie vertraut sind. „Biologika sind spezielle Antikörper und derzeit die stärkste und modernste Waffe im Kampf gegen diese Krankheiten. Ihr Einsatz erfordert spezielle Kenntnisse in der Vorbereitung und Durchführung dieser Therapie“, weiß Dr. Mroß.

Diese kleine Kapsel liefert ein umfangreiches Bild des Dünndarms
Diese kleine Kapsel liefert ein umfangreiches Bild des Dünndarms

Gastroenterologische
Spezialpraxis am
Wittenbergplatz

Dr. Michael R. Mroß
Ansbacher Straße 13
10787 Berlin
Tel.: (030) 21 00 57 20
Fax: (030) 21 00 57 21
info@dr-mross.de
www.www.dr-mross.de


Behandlungschwerpunkte
Fuse®-Endoskopie des Magens und des Darms
Kapselendoskopie
Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Therapie der chronischen Lebererkrankungen

Private Krankenversicherung
Selbstzahler

Auszug Anzeige aus dem Berliner Ärztemagazin, erschienen am 09.12.2016

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