Hilfe für Schwerstkranke

PROF. DR. MICHAEL JÖBGES

Brandenburg Klinik Berlin-Brandenburg

Hilfe für Schwerstkranke

Behandlungsangebote unter einem Dach

Prof. Jöbges erklärt einer Patientin den Gangtrainer
Prof. Jöbges erklärt einer Patientin den Gangtrainer

Dank guter Notfallversorgung können immer mehr Menschen gerettet werden. Wir sehen aber auch, dass nach schwerster und anhaltender Wiederbelebung viele Patienten einen langen Rehabilitationsweg vor sich haben“, erklärt Prof. Dr. Michael Jöbges, Chefarzt der Neurologie und Ärztlicher Direktor der Brandenburg Klinik. Der Facharzt für Neurologie, klinische Geriatrie, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen behandelt in seiner Klinik unter Intensivbedingungen Schwerstkranke Patienten, die etwa beatmungspflichtig sind, ebenso wie Menschen, die nach einer Erkrankung wieder in den Beruf oder den Alltag begleitet werden. Neben Unfallpatienten sind es vor allem Menschen nach einem Schlaganfall oder einer schweren neurologischen Erkrankung.

„Dabei – und das ist unsere Besonderheit – haben wir die Behandlungs- und Therapieangebote alle unter einem Dach. Unsere Patienten müssen nach einer abgeschlossenen Reha-Phase nicht wieder in einer anderen Umgebung umlernen und bleiben in einem abgestimmten durchgängigen, individuellen Behandlungsplan hier am Standort. So verlieren wir auch keine in der Reha so wichtige Zeit.“ Die sogenannte neurologische Rehabilitation gliedert sich in mehrere Phasen.

Nach einer Akutphase (Phase A), die in der Regel auf der Intensivstation des erstversorgenden Krankenhauses beginnt, schließen sich Phase B (Frührehabilitation), Phase C und Phase D an.

“Ich begleite meine Patienten über die gesamte Behandlungsphase und sehe dann, wie sie wieder am Alltag und am beruflichen Leben teilhaben können.”

In Phase B werden Menschen mit schwersten Schädigungen des Nervensystems aufgenommen. Sie müssen meist intensivmedizinisch überwacht und beatmet werden und haben häufig Lähmungen und Störungen der Sprache, des Sprechens oder des Schluckens. In der Brandenburg Klinik können sogar Dialysepatienten versorgt werden. Wenn die Patienten bereits in Therapien mitarbeiten können, startet die Phase C mit dem Ziel, im Alltag wieder möglichst selbständig zu werden. Besteht dann noch weiterer Reha-Bedarf, schließt sich die Phase D (Anschlussheilbehandlung) an.

„Und bei einigen Patienten brauchen wir besondere Konzepte. So haben wir etwa eine Aphasiestation mit komplexen Konzepten, die nicht allein auf die Sprachtherapeuten beschränkt bleiben. Alle Therapien werden hier einbezogen. So findet beispielsweise in der Bewegungstherapie auch eine Sprachförderung statt.“ Und in der speziellen Neuropsychologie-Station werden situativ und zeitlich desorientierte Patienten nach längerer Wiederbelebungszeit behandelt.

„So begleite ich meine Patienten über die gesamte Behandlungsphase und sehe dann, wie sie wieder am Alltag und am beruflichen Leben teilhaben können“, sagt Prof. Jöbges. „Das ist ein tolles Gefühl.“ Auch in der Forschung setzt das Team um Prof. Jöbges Schwerpunkte. Im Rahmen etwa der Telerehabilitation, bei der die Reha zu Hause spielerisch und per Videokonferenz unter elektronischer Überwachung stattfinden kann. „Unsere Behandlung findet daher nicht nur auf fundierter wissenschaftlicher Basis statt. Wir freuen uns, dass wir auch wissenschaftlich aktiv sein können.“

Brandenburg Klinik
Berlin-Brandenburg

Brandenburgallee 1
16321 Bernau-Waldsiedlung
Tel.: (033397) 3-0
info@brandenburgklinik.de
www.brandenburgklinik.de

Leistungsspektrum

Neuropsychologische Therapie (Hirnleistungsdiagnostik, Unterstützung des Betroffenen und der Angehörigen bei der Krankheitsverarbeitung)
Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schlucktherapie
Ergotherapie
Physiotherapie
Physikalische Therapie
Ernährungsberatung

Private Krankenversicherung
Gesetzliche Krankenkassen (bitte erfragen!)
Selbstzahler

Auszug Anzeige aus dem Berliner Ärztemagazin, erschienen am 09.12.2016

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